Ein großer Hund in kleiner Verpackung ;o)
Ein JRT ist nichts für Stubenhocker! Im Wesentlichen ist ein JRT ein vollwertiger Jagdgebrauchshund. Der JRT besticht durch seine Gewitztheit und Intelligenz, er ist anpassungsfähig, wachsam und kinderlieb. Er versucht aber auch immer wieder aufs Neue seine Grenzen auszutesten. Am besten passt er zu Menschen, die gerne in der Natur unterwegs sind und Sport machen. Als Familienhund ist der JRT bestens geeignet, er gliedert sich schnell in das "Menschenrudel" ein, wenn man ihm von Anfang an zeigt, wo er im Rudel steht. Wenn die festgelegten Regeln von allen Familienmitgliedern konsequent eingehalten werden, dann wird der JRT mit Ihnen durch "Dick und Dünn" gehen.

Jack Russell, Parson Jack Russell oder Parson Russell Terrier ?!?!
Dies ist wohl die am häufigsten gestellte Frage und sehr verwirrend für Interessenten und Welpenkäufer dieser Rasse . Eine  völlig falsche Erklärung ist. „Die Jack Russell sind die kurzbeinigen, und die PRT sind die Hochbeinigen!“ Die richtige Antwort liegt in der Entwicklungsgeschichte der Rasse.Der älteste gültige Standard für die Rasse ist der des Jack Russell Terrier Club of Great Britain, der von Arbeitsterriermännern im Hinblick auf die jagdliche Brauchbarkeit der Rasse aufgestellt wurde. Nach diesem Standard wird die Rasse seit jahrzehnten gezüchtet und auf Arbeitsterriershows beurteilt. Es handelt sich hierbei NICHT um einen der sehr viel später erstellten FCI-Standards für Parson- oder (niederläufige) Jack Russell Terrier, sondern um den bis zu deren Anerkennung weltweit gültigen und verbreitesten Standard, der die Vielfalt der Rasse berücksichtigt. Für die Arbeitsterriermänner, die über Generationen diese Rasse geschaffen und erhalten haben, besitzt er noch heute Gültigkeit!
Ich möchten keineswegs andere Vereine oder Züchter aburteilen oder als wenig bemüht darstellen, die meisten haben sich, notgedrungen oder freiwillig, dem von der FCI anerkannten "Parson Russell Standard" verschrieben, neuerdings auch "Niederläufer" im australischen Typ mit aufgenommen. Ich möchte jenen Jack Russell erhalten, der die eigentliche Grundlage der Rasse bildet, den klassischen Arbeitsterrier Englands, der aber leider am seltensten zu sehen ist. Obwohl die Rasse selbst seit der Anerkennung des "Parson Russell" einen wahren Boom erlebt, verändert sich ihr Bild immer mehr, der ursprüngliche Typ droht zu verschwinden (siehe Fox Terrier).
Ich möchte also "das Rad nicht neu erfinden", nicht noch eine neue Variante einer Rasse kreieren, in der ohnehin schon keiner mehr durchblickt. Ich möchte nur den ältesten, ursprünglichen Gebrauchstyp erhalten, der seit über 200 oder mehr Jahren unverändert in seiner Heimat existiert. In dieser Form habe ich den Jack Russell kennen und lieben gelernt, in dieser Form hat er sich für seine Arbeit bewährt, ist absolut perfekt als Jagdgebrauchs-, Sport- und Begleithund. Es gibt keinerlei Veranlassung, ihn in irgendeiner Form verändern zu müssen, weder größer noch kräftiger, weder einheitlicher noch länger, weder besser gewinkelt noch härter...Es besteht kein Bedarf etwas bereits Perfektes noch weiter perfektionieren zu müssen!
Der JRT soll das bleiben, was er immer war: Das "Aschenputtel" unter den Terrierrassen, Lebenskünstler in allen Lagen, jeder einzelne Hund ein Unikat voller Passion, Humor, Lebensfreude und Gesundheit.

 

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